Pears Global, kennen Sie? Müssen Sie nicht. Der “sympathische Mittelständler” (Friedrich Merz) besitzt nur ungefähr 6000 Wohnungen in Berlin. Bisher hielt sich die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens stark in Grenzen. Von der Taz über den Tagesspiegel, über das CORRECTIV und die Morgenpost, bis zur VICE und dem Deutschlandfunk - es gibt kein Verstecken mehr. Jetzt ist Schluss mit dem stillen Ausverkauf der Stadt. Transparenz schafft Gerechtigkeit. Auf Pears Watch wird ein Geschäftsmodell, das so gemeinfeindlich ist, dass es nur im Stillen existieren kann, öffentlich gemacht.

Die ganze Geschichte vorweg: Das verdeckte Imperium [Tagesspiegel]

LeineOderBleibt! - Vorkaufsrecht ausgeübt! „Luftbrückenhaus“ wohl vor Pears Global gerettet

Acht nervenaufreibende Wochen liegen hinter der Gemeinschaft der Mieter*innen der #LeineOderBleibt, einem Wohnblock im Neuköllner Schillerkiez mit 164 Wohnungen, der an den Großeigentümer Pears Global verkauft werden sollte. Gestern konnte Bezirksstadtrat Jochen Biedermann (B ́90/Die GRÜNEN) den Mieter*innen die erleichternde Botschaft verkünden: Der Bezirk hat sein Vorkaufsrecht ausgeübt, zugunsten des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Berlin. Ein Vorbehalt bleibt: Vier Wochen Widerspruchsfrist stehen dem bisherigen Käufer und dem Verkäufer zu.

16.4.2020 - nk44

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Mehrere Proteste trotz Verbot

Am Wochenende gab es in Berlin trotz Kontaktbeschränkungen mehrere Demonstrationen, die von der Polizei teils gewaltsam aufgelöst wurden. So gingen am Samstag rund 50 Menschen mit Mundschutz und Abstand am Leopoldplatz im Wedding unter dem Motto »Leave No One Behind« auf die Straße, um für die Auflösung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln und die Aufnahme der Geflüchteten zu protestieren. Nach etwa zehn Minuten wurde die Demonstration von Polizist*innen, die im Gegensatz zu den Demonstrant*innen keinen Mundschutz trugen, unter Einsatz von Gewalt aufgelöst.

14.4.2020 - Neues Deutschland

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Pears Global geht Shoppen im Schillerkiez

Eigentlich war für den 11. April im Stadtteil Neukölln eine Stadtteildemonstration gegen die Verdrängung von Kiezkultur und Mieter/innen geplant. Die wurde im Zeichen von Corona nach dem Infektionsschutzgesetz verboten. Trotzdem gab es in dem Stadtteil am vergangenen Samstag Mieter/innenproteste.

14.4.2020 - MieterEcho

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Drei Milliardären gehört jetzt das „Luftbrückenhaus“

Die Investmentgruppe hatte gerade eine Räumungsklage gegen die Kiezkneipe „Syndikat“ in Neukölln erwirkt. - Der Verkauf des „Luftbrückenhauses“ am ehemaligen Flughafen Tempelhof an einen Investor hat die Mieter des Gebäudes aufgeschreckt. Nun ist klar, wer das Haus an der Leine- Ecke Oderstraße erworben hat: Ausgerechnet die Firma der drei Milliardärs-Brüder Pears aus Großbritannien ist laut dem Luxemburger Transparenzregister neuer Besitzer. Die drei Brüder gehören zu den reichsten Menschen Großbritanniens und besitzen über ihre Firmen nach eigenen Angaben 6000 Wohnungen weltweit.

3.4.2020 - Morgenpost

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Last Order: Resistance - Das Syndikat hat einen Räumungstermin

Die Neuköllner Kiezkneipe Syndikat hat einen Räumungstermin. Am 17. April, einem Freitag, soll um 9 Uhr morgens die linke Institution im Schillerkiez rausgeschmissen werden. Das machte das Betreiberkollektiv am Montagabend auf seiner Webseite bekannt. Derzeit läuft nach Angaben der Kneipe noch ein Berufungsverfahren gegen das erstinstanzliche Räumungsurteil, das zugunsten von Eigentümer Pears Global ausgefallen ist.

3.3.2020 - taz

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Die Kiezkneipe Syndikat hat einen Räumungstermin

Am Freitag, den 17. April, soll um 9 Uhr morgens das Syndikat geräumt werden. Obwohl wir gegen das Urteil in erster Instanz Berufung eingelegt haben und es für die Verhandlung vor dem Kammergericht noch nicht einmal einen Termin gibt, sollen nach Wunsch von Firman Properties bzw. Pears Global an diesem Tag bereits entgültige Tatsachen geschaffen werden. Damit gerät das ganze rechtsstaatliche Prozedere noch mehr zur Farce, als bereits durch die absurden „Terrorprozessauflagen“ in der ersten Instanz, oder die Verlegung der Prozesse der anderen bedrohten Projekte in Hochsicherheitssäle.

2.3.2020 - nk44

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No City Hates Its Landlords Like Berlin Does

Activists say a five-year rent freeze is merely a good start. Who’s up for expropriating some private property? On the ground floor of a tan stucco building in the Schillerkiez neighborhood of Berlin sits an anarchist bar called Syndikat. Its windows are plastered with anti-Nazi and anti-gentrification stickers. Motörhead and German punk bands play on rotation, and a small draft beer costs less than €2.

4.2.2020 - Bloomberg

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Nach Urteil im Räumungsprozess: Kiezkneipe „Syndikat“ geht in Berufung

Ende November wurde das Urteil im Räumungsprozess gegen die Kiezkneipe „Syndikat“ im Neuköllner Schillerkiez verkündet. Nun ging das Kollektiv in Berufung und spielt damit vor allem auf Zeit. „Wir müssen jetzt hoffen, dass die Gegenseite uns, solange wir in einem laufenden Verfahren sind, nicht räumen lässt“, sagte Christian von dem Betreiberkollektiv auf Anfrage. Einen anderen Schutz vor der Räumung habe das Kollektiv nicht.

9.1.2020 - Tagesspiegel

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Die 100 peinlichsten Berliner*innen 2019 - Platz 9: Ekelpaket - Pears Globale Real Estate, Immo-Riese

Unternehmensgeflecht der britischen Milliardär-Zampano-Familie Pears, die in Firmen mit ganz seriösen Briefkästen ihren massiven Wohnungsbesitz in Berlin verwaltet. Steht hier stellvertretend für Renditejäger, die Berlin zerstören. - Prognose 2020: Kneipe „Syndikat“ bleibt!

8.1.2020 - Tip Berlin

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Neuköllner Traditionskneipe „Syndikat“ geht in Berufung

Die Betreiber der Neuköllner Kult-Kneipe „Syndikat“ gehen nach dem verlorenen Prozess im vergangenen November in Berufung. Das teilte das Betreiber-Kollektiv nun auf Nachfrage der Berliner Morgenpost mit. „Wir sind in Berufung gegangen und warten jetzt auf einen neuen Termin vor Gericht“, so die Bar-Betreiber. Die Kneipe habe weiterhin regulär geöffnet, hieß es weiter.

8.1.2020 - Morgenpost

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